Aktuelle Termine des Hölty-Gymnasiums finden Sie unter Termine | aktuelle Termine

Information für die Eltern des jetzigen 4. Jahrgangs

In den nächsten Wochen entscheiden Sie über die weitere Schullaufbahn ihrer Kinder. Wir möchten diesen Prozess begleiten mit folgenden Veranstaltungen:
  1. Informationsveranstaltung zu den Schwerpunkten, dem Profil und den Besonderheiten des Hölty – Gymnasiums in Celle
            Dienstag, 06.03.2012    19.30 Uhr in der großen Sporthalle
  1. Tag der offenen Tür am Hölty
            Freitag, 09.03.2012        15.00 – 18.00 Uhr
Wir freuen uns auf Ihr Kommen, Ihr Interesse und Ihre Fragen an uns.
Weitere Informationen erhalten Sie  über die Grundschulen ihrer Kinder.

Stellungnahme des Schulvorstandes des Hölty – Gymnasiums zur geplanten Schulstrukturänderung im Landkreis Celle

„ Kein Gymnasium der Stadt Celle wird gegen seinen Willen in eine IGS umgewandelt oder zugunsten einer solchen aufgelöst“, so traten Politiker im Wahlkampf 2011 auf!
Wir, die Mitglieder des Schulvorstandes, bedauern, dass vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion davon auszugehen ist, dass diese Versprechen gebrochen werden. Das ist vor allem im Zusammenhang mit der neu begonnenen inhaltlichen Ausgestaltung des Hölty bedauerlich!
Aus unserer Sicht bedeutet die öffentliche Diskussion für unser Gymnasium insbesondere:
  • eine Behinderung der inhaltlichen Arbeit am Hölty,
  • den Verlust der Planungssicherheit für die kommenden Schuljahre (vor allem sind wieder einmal negative Auswirkungen auf die Anmeldezahlen zu erwarten),
  • ein erneutes In-Frage-Stellen des Schulstandortes und damit eine Neuauflage der KGS – Diskussion von 2009,
  • Verunsicherung von Eltern, Lehrern und Schülern,
  • einen Eingriff in die Schullaufbahn der derzeitigen Schülerschaft, da uns trotz politischerVersprechungen das Ablegen des Abiturs an einer Restschule als realitätsfern erscheint.
Um einen fairen Wettbewerb unter den Schulen zu gewährleisten, fordern wir ein politisches Verhalten, welches den dafür nötigen Rahmen bietet. Für eine nachhaltige Umsetzung unserer neuen pädagogischen Konzepte sind Planungssicherheit und ein fairer Umgang zwischen Politik, Schulträger und Schule unerlässlich!
Vor allem erwarten wir von den Entscheidungsträgern:
  • kurzfristige konkrete Informationen und Richtigstellungen für die Eltern der zukünftigen Fünftklässler der kommenden beiden Schuljahre seitens der Entscheidungsträger vor dem Tag der offenen Tür am 9. bzw. 16. März 2012 an den Gymnasien Hölty und Ernestinum,
  • eine Umsetzung des Beschlusses zum Ausgleich der Schülerzahlen hinsichtlich der Vierzügigkeit aller Celler Gymnasien,
  • die Sicherung der gymnasialen Vielfalt in der Stadt Celle. Insbesondere die folgenden Merkmale zeichnen die Schulen an den beiden diskutierten Standorten aus und würden unwiederbringlich verloren gehen:
    - die integrative Kraft und das besondere Fremdsprachenangebot sowie die innovativen Ansätze des Hölty-Gymnasiums
    - die Tradition des Gymnasiums Ernestinum inklusive des altsprachlichen Angebots und seiner humanistischen Prägung
  • eine Überprüfung alternativer Standorte für eine IGS,
  • angemessene Reaktionen auf die Prognosen zum demografischen Wandel durch Einbeziehung aller Betroffenen
  • eine methodisch saubere und ergebnisoffene Elternbefragung zur Einrichtung einer IGS im Bereich des Schulträgers, die sowohl das „Ob“ als auch das „Wie“ klärt.
Wir fordern daher die Politiker auf, unsere Bedenken verantwortungsbewusst in ihre Entscheidungen einzubeziehen.

Liebe Freunde und Förderer des Hölty-Gymnasiums,liebe Höltyaner.

Das Warten wird belohnt:

Im Sommer 2012 wird der neue Hölty-Bote erscheinen und  auch die letzten zwei Schuljahre rückblickend mit bedenken.

Seminarfachprojekt

 Dürrenmatts "Physiker" im Hölty

Zu Beginn dieses Schuljahres erschien unser Lehrer Herr Schulz in unserem Seminarfachkurs mit der Aufforderung, uns das folgende Halbjahr mit einem frei gewählten Projekt zu beschäftigen. Nach einigen Überlegungen fällten wir den vielleicht etwas unüberlegten Entschluss, ein Theaterstück aufzuführen. Unsere Wahl fiel schließlich auf „Die Physiker“ von Dürrenmatt, eine Komödie, die sich mit einem aktuellen Problem auf interessante sowie humorvolle Weise auseinandersetzt: der Verantwortung der Wissenschaft.
Die Physiker sind drei Personen, die sich als verrückt ausgeben und in ein Irrenhaus einweisen lassen, um die Menschheit vor ihrem Wissen zu schützen. Doch nach drei Morden nimmt die Handlung eine überraschend dramatische Wendung.
Wenn Sie nun mehr über „Die Physiker“ erfahren möchten, können sie gerne unsere Vorstellungen am 11. und 18. Januar 2012 um 19.00 Uhr für nur 2 Euro im Theaterraum des Hölty-Gymnasiums Celle besuchen. Dort werden wir das Resultat unserer vielen arbeitsintensiven Proben zum Besten geben. Wir würden uns über Ihren Besuch sehr freuen.

Hölty-Weihnachtskonzert

Das diesjährige Weihnachtskonzert des Hölty-Gymnasiums fand in der voll besetzten Neustädter Kirche statt und sorgte für einen wunderbaren Abschluss des Jahres 2011 sowie eine weihnachtliche Vorfreude bei allen Beteiligten und Zuhörern. Über 120 Schülerinnen und Schüler sangen, spielten und musizierten Lieder und Werke aus vielen Ländern und brachten so zum Ausdruck, wo und wie überall auf der Erde das Weihnachtsfest gefeiert wird. Zwei Bläserklassen, die „Little Jazz Band“, das Streicherensemble, die Hölty-Vokalini, der Schulchor sowie das Bach-Ensemble zeigten mal besinnlich, mal jubelnd, manchmal zart, manchmal strahlend unterschiedlichste Facetten des Weihnachtsfestes. Jahrhunderte alte Lieder wechselten dabei ab mit teilweise populären Klängen unserer Tage, alles verband sich jedoch unter dem Ereignis der Geburt Jesu in Bethlehem. Von „Zu Bethlehem geboren“ bis „Mary’s Boy Child“, von „O come all ye faithful“ und „Es ist ein Ros entsprungen“ bis „Jingle Bells“, die Melodien blieben noch lange in den Köpfen der begeisterten Zuhörer hängen.

Vorlesewettbewerb 2011/12

Am Donnerstag, dem 8.12. machten der Vertreter und die Vertreterinnen der fünf 6. Klassen es der Jury nicht leicht, den Schulsieger/ die Schulsiegerin im Vorlesen zu ermitteln.
Wie auch in den vergangenen Jahren hatten die Klassen des 6. Jahrgangs jeweils die oder den besten Leser ihrer Lerngruppe ermittelt. Vor 108 Fünftklässlern, die ein durchaus kritisches Publikum bildeten, stellten sich die 5 jahrgangsbesten Leser(innen) der Jury, zu der auch die letztjährige Siegerin im Schulentscheid gehörte.
Schließlich setzte sich Rieke Beythien aus der 6d gegen ihre Konkurrenten durch. Sie wird das Hölty-Gymnasium im Februar beim Kreisentscheid vertreten.

B. Dannhauser

Seminarfachprojekt "Bandcontest"

Höltys Bandcontest-reloaded

Am Freitag, den 09.12.2011 fand, wie bereits im letzten Jahr, der Bandcontest des Höltys statt. Um den Gewinn von 100 Euro für die Klassenkasse für den Erstplatzierten und 50 Euro für den Zweitplatzierten, traten die Klassen 7b, 8c, 9a, 9b und 9c an. Sie performten je einen selbstgewählten Top-Song und einen ihnen zugeteilten Flop-Song. Damit boten sie dem Publikum einen sehr unterhaltsamen Abend. Erstsieger des Abends sind die 9a, Zweitsieger die 9b. Beide Klassen werden am 26.01.2012 ihre beiden Songs auf dem Hölty Rock-Pop-Konzert vorstellen.

Seminarfachprojekt "Somalia"

Benefiz für Somalia

Dieses Jahr hatte die somalische Bevölkerung mit vielen Problemen zu kämpfen. Unter anderem wurde die Existenz der Menschen in Somalia durch Hunger- und Dürrekatastrophen gefährdet. Deswegen sammelte die Seminarfachgruppe des 12. Jahrgangs, bestehend aus Nina, Nicole, Wladimir, Dominik und Christoph in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Geld für die Entwicklungshilfe in Somalia. Unter dem Thema "Benefiz für Somalia" organisierte die Gruppe am 08.12. um 19:00 Uhr im Theatersaal des Hölty Gymnasiums die Benefizveranstaltung. Die Gäste wurden durch Auftritte des Jungen Chors unter der Leitung von Herrn Ziesmann, der Theater-AG von Frau Bunkenburg, den zwei Tanzgruppen des SV-Nienhagens und einem Vortrag vom DRK-Leiter Herr Stollmeier unterhalten und mit Brezeln und Getränken verpflegt. Insgesamt wurden bemerkenswerte 258€ eingenommen. Dank der Unterstützung durch die Sponsoren Franz & Winter und der Bäckerei Misch konnte reichlich Geld durch die Bewirtung für die somalische Bevölkerung gesammelt werden. Das Deutsche Rote Kreuz wird die Spenden nach Somalia weiterleiten und dort vor Ort für verschiedene Projekte verwenden.

Arbeitstage der Hölty-Vokalini

Wie in jedem Jahr bereiteten sich die Vokalini (der Unterstufenchor) des Hölty-Gymnasiums in Hitzacker auf das große Weihnachtskonzert am 21. Dezember in der Neustädter Kirche vor. In den drei Tagen wurde kräftig geprobt, Texte gelernt, dreistimmige Chorsätze erarbeitet, auf Instrumenten gespielt und nebenbei auch viel für die gemeinsame Choratmosphäre getan. Immerhin waren fast 60 kleine Sängerinnen und Sänger der Klassen 5 bis 7 dabei, die sich erst einmal mit Namen kennen lernen mussten. Die Grundlagen sind nun gelegt, der Feinschliff wird in den nächsten zwei Wochen noch erfolgen. Und dann freuen sich die „kleinen Stimmen“ auf ihren Auftritt mit Liedern in spanischer, französischer, englischer, lateinischer und deutscher Sprache.
Die Begleiter Frau Klein, Frau Dörner und Herr Ziesmann waren jedenfalls jetzt schon vom Stimmklang des Chores begeistert.

Weihnachtsgeschenke auf den Weg gebracht

Auch in diesem Jahr lief die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wieder an unserem Gymnasium. Angeregt von Herrn Freytag und unterstützt von der SV, schafften wir es bis auf fast 50 Päckchen. Wenn man bedenkt, dass manche Pakete nicht nur von Einzelpersonen, sondern von Schülergruppen gepackt wurden, darf man mit einer Beteiligung von bis zu 100 Schülern rechnen. Das ist ein gewaltiger Einsatz in Anbetracht der Zeit: Schließlich haben wir in diesem Jahr erst am 7. November gestartet und am 15. November musste alles fertig sein. Ziel dieser Aktion ist es, möglichst viele Weihnachtspäckchen für Kinder zu packen, die sonst keinen Zugang dazu haben. Die Päckchen aus der Region Celle erreichen gewöhnlich Kinder aus osteuropäischen Regionen – in Krankenhäusern, Kinderheimen, Kinderdörfern etc. 50 Kindern wird dadurch dieses Jahr etwas weihnachtlicher zumute sein. Auf dem Foto sehen Sie Schüler unserer Schule gewissenhaft und mit viel Freude einen bunten Schuhkarton mit schönen Sachen füllen und zusammentragen. Vielen Dank Euch allen!


A-Cappella-Workshop mit „Fünf vor der Ehe“

Zu einem Workshop mit der A-Cappella-Band „Fünf vor der Ehe“ sammelten sich über 40 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 12, um einen Song einzustudieren, der gemeinsam mit anderen Schülern aus Niedersachsen bei einem Konzert der Gruppe im CAPITOL in Hannover aufgeführt wird. Ein herrlich positives Stück  mit dem Titel „Mein Jahr“ wurde von den Schülern unserer Schule begeistert aufgenommen, ebenso wie die drei Workshop-Leiter aus Hannover, die in mehreren Arbeitsphasen die Stimmgruppen Sopran, Alt und Männerstimme einübten, so dass diese schon fast auswendig gesungen werden konnten. Weitere Workshopinhalte waren die Technik des „Beat-Boxens“ sowie die Bühnenpräsentation bei Chören und Vokalgruppen. Ein ad hoc gesungener Song der Gruppe (obwohl nur drei der fünf Sänger in Celle waren) bildete den Abschluss dieses äußerst lernreichen Vormittags, der am 13. Januar in Hannover sein Ziel finden wird.


Kammermusikabend am Hölty

Der Kammermusikabend des Hölty im November brachte wie in jedem Jahr einige wunderbare Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler hervor, die sonst nicht so sichtbar werden. Das musikalische Engagement in der Freizeit findet ja sonst in der Schule kaum einen Nachhall. Hier aber können sich die besonderen Begabungen und Übeleistungen einmal zeigen. Umrahmt von Anekdoten und Informationen zu den Komponisten oder den Werken durch die Musiklehrer zeigten die Musiker von der fünften Klasse an, was sie bisher auf ihren Streich-, Blas-, Zupf- oder Tasteninstrumenten gelernt haben. Das Repertoire erstreckte sich von kleineren kammermusikalischen Kompositionen für Violine und Klavier oder Gitarre über jazzige Stücke bis hin zu Sonaten oder Sinfonien von Stamitz oder Dvorak. Das Niveau war dabei beachtlich. Berücksichtigt man dazu noch das überwiegend sehr junge Alter der Musiker, dürften uns die nächsten Jahre weiterhin wunderbare Kammermusikabende bescheren. In diesem Jahr spielten: Frauke Timmermann (Violine), Greta Zauske (Klavier), Finja Heise (Gitarre), Marcel Büschel (Klavier), Janna Heise (Klarinette), Vanessa Nowatschin (Querflöte), Hannah Möbius (Oboe), Ben Eilers (Klavier), Anna-Maria Graß (Klarinette) und Marieke Ziesmann (Violine). Als Begleiter fungierten David Timmermann (Klavier), Renke Peters (Cello), Carolin und Egon Ziesmann (Klavier).
Schulleiterin Frau Nerreter war von dieser Musizierstunde sehr beeindruckt, dankte den Musikern herzlich und überreichte allen als Zeichen der Anerkennung eine Rose.

Schulchor bei der Lobetalarbeit

Auf Einladung der Lobetalarbeit sang der Schulchor des Hölty-Gymnasiums unter der Leitung von Egon Ziesmann im Gottesdienst zum Advent des Hauses Tabor, einer Behinderten-Abteilung mit über 70 Bewohnern im Alter von unter 20 bis über 80 Jahren. Die durch Krankheit etwas dezimierte Chorgruppe bereicherte den Gottesdienst mit Gesängen zum Advent, die sich mit dem Licht auseinandersetzen. Dabei bewegten sich die Chorwerke unter anderem zwischen dem eindringlichen „O komm, o komm, du Morgenstern“ von Zoltan Kodaly und dem erfrischenden „This little light of mine“ sowie dem hebräischen Segenswunsch „Shalom aleichem“ von Gil Aldema. Die vielen positiven sofortigen Rückmeldungen und Danksagungen zeugen davon, wie sehr der Chor mit seinem jugendlichen Gesang die Besucher erfreuen konnte. Nicht zuletzt war die Begegnung mit teilweise Schwerstbehinderten eine Erfahrung, die allen wohl tat und für viele eine besondere Erfahrung war, die die Sichtweise für die Menschen mit Behinderungen erweiterte. Die Einladung zum Kaffee mit einem herrlichen Kuchenbuffet rundete diesen überaus sinnvollen Einsatz des Chores ab.

Workshop der Bigband

Die Bigband des Hölty bekam von der Neuen Jazzinitiative e.V., die sich ganz besonders der Nachwuchsarbeit widmet, einen Profi-Workshop gesponsert. Der Jazzposaunist Stefan Golinski, vor Jahren einmal Chef der Bigband Celle, kam aus Hamburg und arbeitete intensiv mit der gesamten Bigband sowie in extra Sectionphasen mit der Blechbläserformation. Bigbandleiter Egon Ziesmann hatte anspruchsvolle Jazzarrangements herausgesucht, die grundlegend studiert werden sollten. Stücke wie "Nutville" von Horace Silver aus dem Modern-Bereich oder der Basie-Titel "Rabble Rouser" gehören bei weitem zu den fortgeschrittenen Arrangements im Jazz. Schnelle Swing- und Rockrhythmen wurden präzise aufeinander abgestimmt. Sounds in der Ballade "As I recall" mussten auf intonatorische Sauberkeit gefeilt werden und lateinamerikanische Lebenslust aus dem Titel "Mas que nada" sollte herausgekitzelt werden. Alle Stücke bekamen eine starke Grundlage und sind in den Köpfen und Fingern der Band nun präsent. In den nächsten Monaten werden diese und weitere Arrangements das ohnehin seit der England-Tournee schon sehr große Repertoire der Bigband erweitern. Ein ganz ganz großer Dank deshalb an die Verantwortlichen der Jazzinitiative, die Gelder für Workshops dieser Art an Land ziehen, um die Entwicklung der Jugendlichen im Jazzbereich in dieser Form zu fördern. Die Bigband des Hölty feiert im nächsten Jahr ihr 30jähriges Bestehen. Ein großer Jazz-Abend wird den Jazzfans in Celle dazu beschert werden.


Die Bigband auf Konzertreise in Plymouth und Tavistock

Auf eine sechstägige Reise begab sich die komplette Bigband des Hölty-Gymnasiums in den Süden Englands, nach Devonshire. Eine 17stündige Busfahrt war der Beginn einer quasi perfekten Reise mit hervorragenden Konzerten, Erkundungen in das Umland von Plymouth, dem Dartmoor, mit Besichtigungen und sogar einem Badeerlebnis an der Küste in Wembury. Besonders beeindruckend war der Besuch der ehemaligen Kupfermine Morwellham, einstmals die drittgrößte der Welt. Selbst den magischen Ort Stonehenge konnte man begutachten und sich seine Gedanken machen.
Gewohnt wurde im Plymouth College, einer der renommierten Schulen Englands. Von hier aus wurden alle Aktivitäten unternommen, hier wurde intensiv geprobt und gelebt. Die Organisation der Reise vor Ort war von Clive Jenkins, einem Komponisten und ehemaligen Lehrer des Plymouth College, perfekt geplant und durchgeführt. Jenkins hat über viele Jahre den Austausch mit dem Hölty-Gymnasium von englischer Seite aus geleitet. Trotz eines recht ausgefüllten Reiseprogrammes war immer genügend Spielraum für Änderungen und Variationen, so dass eine herrlich entspannte und doch produktiv-kreative Gruppenatmosphäre entstehen konnte.
Mit drei Abendkonzerten an vier Abenden war die Bigband wahrlich in vollem Einsatz. In Saltash, Plymouth und Tavistock wurden – ergänzt durch örtliche Musikensembles – abendfüllende Jazzkonzerte mit äußerst differenziertem Programm dargeboten. Ob mit Swing, Latin, Rockjazz, ob mit Funktiteln oder Balladen, die junge Hölty-Band begeisterte an jedem Abend die Zuhörer, die teilweise sogar deshalb mehrere Konzerte besuchten. Standing ovations bildeten an jedem Abend den Abschluss dieser bemerkenswerten Darbietungen.
Die Gruppe wuchs auch nach innen noch stärker zusammen, so dass diese gewachsene Einheit an allen Abenden überzeugen konnte. Fast unnötig zu erwähnen, dass auch die Rahmentätigkeiten (Auf- und Abbau, Pünktlichkeit und Verantwortung) auf das beste funktionierten. Musiklehrer Egon Ziesmann mit seiner Frau und Kollege Jürgen Kornas, der wie immer die Gitarre spielte, hatten die Leitung dieser Fahrt inne und waren am Ende mit allen Teilnehmern glücklich über eine äußerst gelungene Reise mit vielen neuen Erfahrungen, tollen Konzerten und einem herrlichen Wetter, das in dieser Region Englands alles andere als üblich ist, in diesem Falle: not very british!

"NachSpielZeit" am Hölty

Am 23. und 24. August  präsentierte die Theater-AG des Hölty-Gymnasiums  "NachSpielZeit" von Hergen Schulz. Das Publikum durfte miterleben, wie ein Mädchenfußballteam nach einer 1:9-Niederlage vom Assistenztrainer Karsten (Larsen Garner) in der Umkleidekabine eingeschlossen wird.  Der Grund für diese drakonische Maßnahme ist aber nicht das Versagen auf dem Spielfeld, sondern die Tatsache, dass "der Punk" Mia (Carolin Steppan) den " Hobbyläufer"  Karsten mit ihren Sticheleien zur Weißglut bringt. Um aus der Kabine befreit zu werden, müsste nur eine der Spielerinnen in die Triller pfeifen. Aber dazu sind sie zu stolz.
Während die Mädchen und "Mäxchen", der einzige Junge im Team, auf ihre Befreiung warten, kommen allerlei Dinge ans Tageslicht. Außer der Spielführerin Claudia (Julia Wujan), die ihrem kranken Freund ein Tor widmen wollte, und der frommen Luna, die von Zusammenhalt im Team träumt, interessiert sich sonst niemand für Fußball. Tabea (Celine Kumm), der "Hockeystar", hat statt Hockey Fußball gewählt, um es einmal schwer im Leben zu haben. Der angeblich schwule Maximilian (Anna Völcker) hat sich nicht bei der Sportwahl vertan, sondern wollte absichtlich ins Mädchenteam, weil er in Tabea verliebt ist. Alexandra (Fiona Meier) wurde aus der Theater-AG in den Fußballkurs strafversetzt. Elisabeth (Larissa Sauerland) ist aus dem Hockeyteam geflogen, nachdem sie Karsten hat abblitzen lassen, und landete dann im Fußballkurs. Hanna (Pia Müller) folgte ihr, weil sie glaubt von Elisabeths Beliebtheit profitieren zu können. Scarlett (Tina Lehrich) hat einfach nur eine Wette verloren.
Überraschenderweise taucht Peter (Marco Skradde) auf, der seine Schwester Anja (Jennifer Grube) überwachen will und deswegen als Putzman in der Sporthalle jobbt. Aber Mia schafft es auch dieses Mal den "Herrscher über den Mob" so zu provozieren, dass sie ein zweites Mal eingeschlossen werden. Am Ende kehrt Karsten kleinlaut zurück und schlägt vor, "den ganzen Vorfall zu vergessen".  Gegen ihren Trainer geeint, drängen die Mädchen Karsten aus der Kabine. "Jetzt sind wir ein Team, oder?" fragt  Alexandra zögerlich. "Wir sind kein Team." Das ist das nüchterne Fazit aus dem Munde der Spielführerin Claudia. Denn sobald die Tür nach draußen offen steht, gehen alle ihrer Wege. Allein Luna bleibt in der Kabine zurück und macht ihrer Enttäuschung  Luft darüber, dass "der Mensch abartig und böse ist". 
Es gibt in "NachSpielZeit"  also nicht das vielleicht erhoffte große Happy End. Aber die unfreiwilligen TeamkollegInnen haben sich ausgesprochen und einiges an Selbsterkenntnis erlangt. 
Ein großes Kompliment an die Schauspielerinnen und Schauspieler der Theater-AG, die viel Text lernen mussten und teilweise Rollen verkörpert haben, die ihnen persönlich eher fremd sind. Es ist toll zu erleben, wie Schülerinnen und Schüler, die man ganz anders aus dem Unterricht kennt, auf der Bühne für Überraschungen sorgen.

Daniela Bunkenburg

Die Festschrift zum Hölty-Jubiläum ist noch im Sekretariat des Hölty-Gymnasiums Celle erhältlich.

Wer war Ludwig Hölty?

Ludwig Christoph Heinrich Hölty wurde 1748 als Pfarrerssohn in Mariensee geboren. Er besuchte 1765-68 die Lateinschule in Celle. Danach studierte er in Göttingen Theologie. Dort entstanden auch seine ersten Gedichte. Das Gedicht "Töffel und Käthe" war das erste mit der Gattungsbezeichnung 'Ballade'. Hölty ist Mitbegründer des Göttinger Hainbundes. Hölty leidet seit 1775 an den Folgen der bei ihm ausbrechenden und unheilbaren Tuberkulose. Ein Jahr später stirbt er schließlich daran.

Hölty-Netzwerk

Das Hölty-Netzwerk  wurde von  Mitgliedern des Schulelternrates initiiert. Es soll Verbindungen herstellen zwischen Schülern (und auch Lehrern) des Hölty-Gymnasiums und Menschen, die in den unterschiedlichsten Berufs- und Lebenszusammenhängen stehen. Ziel ist es, Höltyanern weiterzuhelfen bei schulischen Themen, Berufswahl, Auswahl von Studienorten, Suchen nach Praktikumsstellen usw. >>mehr

Hölty-Gymnasium Celle    Ludwig-Hölty-Str. 2    29225 Celle