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Information für die Eltern
des jetzigen 4.
Jahrgangs
In den nächsten Wochen entscheiden Sie über die weitere
Schullaufbahn ihrer Kinder. Wir möchten diesen Prozess begleiten
mit folgenden Veranstaltungen:
- Informationsveranstaltung zu den Schwerpunkten, dem
Profil und den Besonderheiten des Hölty – Gymnasiums in Celle
Dienstag,
06.03.2012 19.30 Uhr in
der großen Sporthalle
- Tag der offenen Tür am Hölty
Freitag, 09.03.2012
15.00 – 18.00 Uhr
Wir freuen uns auf Ihr Kommen, Ihr Interesse und Ihre Fragen an uns.
Weitere Informationen erhalten Sie über die Grundschulen
ihrer Kinder. |
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Stellungnahme des Schulvorstandes des Hölty –
Gymnasiums zur
geplanten Schulstrukturänderung im Landkreis Celle
„ Kein Gymnasium der
Stadt Celle wird
gegen seinen Willen in eine IGS umgewandelt oder zugunsten einer
solchen aufgelöst“, so traten
Politiker im Wahlkampf 2011 auf!
Wir, die Mitglieder des Schulvorstandes, bedauern, dass vor dem
Hintergrund der aktuellen Diskussion davon auszugehen ist, dass diese
Versprechen gebrochen werden. Das ist vor allem im Zusammenhang mit der
neu begonnenen inhaltlichen Ausgestaltung des Hölty bedauerlich!
Aus unserer Sicht bedeutet die öffentliche Diskussion für
unser
Gymnasium insbesondere:
- eine Behinderung der inhaltlichen Arbeit am
Hölty,
- den Verlust der Planungssicherheit für die
kommenden Schuljahre
(vor allem sind wieder einmal negative Auswirkungen auf die
Anmeldezahlen zu erwarten),
- ein erneutes In-Frage-Stellen des Schulstandortes und
damit eine
Neuauflage der KGS – Diskussion von 2009,
- Verunsicherung von Eltern, Lehrern und Schülern,
- einen Eingriff in die Schullaufbahn der derzeitigen
Schülerschaft, da uns trotz politischerVersprechungen das Ablegen
des
Abiturs an einer Restschule als realitätsfern erscheint.
Um einen fairen Wettbewerb unter den Schulen zu gewährleisten,
fordern wir ein politisches Verhalten, welches den dafür
nötigen Rahmen
bietet. Für eine nachhaltige Umsetzung unserer neuen
pädagogischen
Konzepte sind Planungssicherheit und ein fairer Umgang zwischen
Politik, Schulträger und Schule unerlässlich!
Vor allem erwarten wir von den Entscheidungsträgern:
- kurzfristige konkrete Informationen und
Richtigstellungen für die
Eltern der zukünftigen Fünftklässler der kommenden
beiden Schuljahre
seitens der Entscheidungsträger vor dem Tag der offenen Tür
am 9. bzw.
16. März 2012 an den Gymnasien Hölty und Ernestinum,
- eine Umsetzung des Beschlusses zum Ausgleich der
Schülerzahlen
hinsichtlich der Vierzügigkeit aller Celler Gymnasien,
- die Sicherung der gymnasialen Vielfalt in der Stadt
Celle.
Insbesondere die folgenden Merkmale zeichnen die Schulen an den beiden
diskutierten Standorten aus und
würden unwiederbringlich verloren gehen:
- die integrative Kraft und das besondere Fremdsprachenangebot sowie
die innovativen Ansätze des Hölty-Gymnasiums
- die Tradition des Gymnasiums Ernestinum inklusive des altsprachlichen
Angebots und seiner humanistischen Prägung
- eine Überprüfung alternativer Standorte
für eine IGS,
- angemessene Reaktionen auf die Prognosen zum
demografischen
Wandel
durch Einbeziehung aller Betroffenen
- eine methodisch saubere und ergebnisoffene
Elternbefragung zur
Einrichtung einer IGS im Bereich des Schulträgers, die sowohl das
„Ob“
als auch das „Wie“ klärt.
Wir fordern daher die Politiker auf, unsere Bedenken
verantwortungsbewusst in ihre Entscheidungen einzubeziehen.
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Liebe Freunde und Förderer
des
Hölty-Gymnasiums,liebe Höltyaner.
Das Warten wird belohnt:
Im Sommer 2012 wird der neue Hölty-Bote erscheinen und auch
die letzten zwei Schuljahre rückblickend mit bedenken.
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Seminarfachprojekt
Dürrenmatts "Physiker" im Hölty
Zu Beginn dieses Schuljahres
erschien unser Lehrer Herr Schulz in unserem Seminarfachkurs mit der
Aufforderung, uns das folgende Halbjahr mit einem frei gewählten
Projekt zu beschäftigen. Nach einigen Überlegungen
fällten wir den vielleicht etwas unüberlegten Entschluss, ein
Theaterstück aufzuführen. Unsere Wahl fiel schließlich
auf „Die Physiker“ von Dürrenmatt, eine Komödie, die sich mit
einem aktuellen Problem auf interessante sowie humorvolle Weise
auseinandersetzt: der Verantwortung der Wissenschaft.
Die Physiker sind drei Personen, die sich als verrückt ausgeben
und in ein Irrenhaus einweisen lassen, um die Menschheit vor ihrem
Wissen zu schützen. Doch nach drei Morden nimmt die Handlung eine
überraschend dramatische Wendung.
Wenn Sie nun mehr über „Die Physiker“ erfahren möchten,
können sie gerne unsere Vorstellungen am 11. und 18. Januar 2012
um 19.00 Uhr für nur 2 Euro im Theaterraum des
Hölty-Gymnasiums Celle besuchen. Dort werden wir das Resultat
unserer vielen arbeitsintensiven Proben zum Besten geben. Wir
würden uns über Ihren Besuch sehr freuen.
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Hölty-Weihnachtskonzert
Das diesjährige
Weihnachtskonzert des Hölty-Gymnasiums fand in der voll besetzten
Neustädter Kirche statt und sorgte für einen wunderbaren
Abschluss des Jahres 2011 sowie eine weihnachtliche Vorfreude bei allen
Beteiligten und Zuhörern. Über 120 Schülerinnen und
Schüler sangen, spielten und musizierten Lieder und Werke aus
vielen Ländern und brachten so zum Ausdruck, wo und wie
überall auf der Erde das Weihnachtsfest gefeiert wird. Zwei
Bläserklassen, die „Little Jazz Band“, das Streicherensemble, die
Hölty-Vokalini, der Schulchor sowie das Bach-Ensemble zeigten mal
besinnlich, mal jubelnd, manchmal zart, manchmal strahlend
unterschiedlichste Facetten des Weihnachtsfestes. Jahrhunderte alte
Lieder wechselten dabei ab mit teilweise populären Klängen
unserer Tage, alles verband sich jedoch unter dem Ereignis der Geburt
Jesu in Bethlehem. Von „Zu Bethlehem geboren“ bis „Mary’s Boy Child“,
von „O come all ye faithful“ und „Es ist ein Ros entsprungen“ bis
„Jingle Bells“, die Melodien blieben noch lange in den Köpfen der
begeisterten Zuhörer hängen.
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Vorlesewettbewerb 2011/12
Am Donnerstag, dem
8.12. machten der Vertreter und die Vertreterinnen
der fünf 6. Klassen es der Jury nicht leicht, den Schulsieger/ die
Schulsiegerin im Vorlesen zu ermitteln.
Wie auch in den vergangenen Jahren hatten die Klassen des 6. Jahrgangs
jeweils die oder den besten Leser ihrer Lerngruppe ermittelt. Vor 108
Fünftklässlern, die ein durchaus kritisches Publikum
bildeten, stellten sich die 5 jahrgangsbesten Leser(innen) der Jury, zu
der auch die letztjährige Siegerin im Schulentscheid gehörte.
Schließlich setzte sich Rieke Beythien aus der 6d gegen ihre
Konkurrenten durch. Sie wird das Hölty-Gymnasium im Februar beim
Kreisentscheid vertreten.
B. Dannhauser
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Seminarfachprojekt "Bandcontest"
Höltys Bandcontest-reloaded
Am Freitag, den 09.12.2011 fand, wie bereits im letzten Jahr, der
Bandcontest des Höltys statt. Um den Gewinn von 100 Euro für
die Klassenkasse für den Erstplatzierten und 50 Euro für den
Zweitplatzierten, traten die Klassen 7b, 8c, 9a, 9b und 9c an. Sie
performten je einen selbstgewählten Top-Song und einen ihnen
zugeteilten Flop-Song. Damit boten sie dem Publikum einen sehr
unterhaltsamen Abend. Erstsieger des Abends sind die 9a, Zweitsieger
die 9b. Beide Klassen werden am 26.01.2012 ihre beiden Songs auf dem
Hölty Rock-Pop-Konzert vorstellen.
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Seminarfachprojekt "Somalia"
Benefiz für Somalia
Dieses Jahr hatte die somalische Bevölkerung mit vielen Problemen
zu kämpfen. Unter anderem wurde die Existenz der Menschen in
Somalia durch Hunger- und Dürrekatastrophen gefährdet.
Deswegen sammelte die Seminarfachgruppe des 12. Jahrgangs, bestehend
aus Nina, Nicole, Wladimir, Dominik und Christoph in Kooperation mit
dem Deutschen Roten Kreuz Geld für die Entwicklungshilfe in
Somalia. Unter dem Thema "Benefiz für Somalia" organisierte die
Gruppe am 08.12. um 19:00 Uhr im Theatersaal des Hölty Gymnasiums
die Benefizveranstaltung. Die Gäste wurden durch Auftritte des
Jungen Chors unter der Leitung von Herrn Ziesmann, der Theater-AG von
Frau Bunkenburg, den zwei Tanzgruppen des SV-Nienhagens und einem
Vortrag vom DRK-Leiter Herr Stollmeier unterhalten und mit Brezeln und
Getränken verpflegt. Insgesamt wurden bemerkenswerte 258€
eingenommen. Dank der Unterstützung durch die Sponsoren Franz
& Winter und der Bäckerei Misch konnte reichlich Geld durch
die Bewirtung für die somalische Bevölkerung gesammelt
werden. Das Deutsche Rote Kreuz wird die Spenden nach Somalia
weiterleiten und dort vor Ort für verschiedene Projekte verwenden.
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Arbeitstage der
Hölty-Vokalini
Wie in jedem Jahr bereiteten
sich die Vokalini (der Unterstufenchor)
des Hölty-Gymnasiums in Hitzacker auf das große
Weihnachtskonzert am 21. Dezember in der Neustädter Kirche vor. In
den drei Tagen wurde kräftig geprobt, Texte gelernt, dreistimmige
Chorsätze erarbeitet, auf Instrumenten gespielt und nebenbei auch
viel für die gemeinsame Choratmosphäre getan. Immerhin waren
fast 60 kleine Sängerinnen und Sänger der Klassen 5 bis 7
dabei, die sich erst einmal mit Namen kennen lernen mussten. Die
Grundlagen sind nun gelegt, der Feinschliff wird in den nächsten
zwei Wochen noch erfolgen. Und dann freuen sich die „kleinen Stimmen“
auf ihren Auftritt mit Liedern in spanischer, französischer,
englischer, lateinischer und deutscher Sprache.
Die Begleiter Frau Klein, Frau Dörner und Herr Ziesmann waren
jedenfalls jetzt schon vom Stimmklang des Chores begeistert.
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Weihnachtsgeschenke
auf
den
Weg gebracht
Auch in diesem Jahr
lief die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wieder
an unserem Gymnasium. Angeregt von Herrn Freytag und unterstützt
von der SV,
schafften wir es bis auf fast 50 Päckchen. Wenn man bedenkt, dass
manche Pakete nicht nur von
Einzelpersonen, sondern von Schülergruppen gepackt wurden, darf
man mit einer Beteiligung von
bis zu 100 Schülern rechnen. Das ist ein gewaltiger Einsatz in
Anbetracht der Zeit:
Schließlich haben wir in diesem Jahr erst am 7. November
gestartet und am 15. November musste alles fertig sein. Ziel dieser
Aktion ist es, möglichst viele Weihnachtspäckchen für
Kinder zu packen, die sonst keinen Zugang dazu haben. Die Päckchen
aus der Region Celle erreichen gewöhnlich Kinder aus
osteuropäischen Regionen – in Krankenhäusern, Kinderheimen,
Kinderdörfern etc. 50 Kindern wird dadurch dieses Jahr etwas
weihnachtlicher zumute sein. Auf dem Foto sehen Sie Schüler
unserer Schule gewissenhaft und mit viel Freude einen bunten
Schuhkarton mit schönen Sachen füllen und zusammentragen.
Vielen Dank Euch allen!
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A-Cappella-Workshop
mit
„Fünf
vor der Ehe“
Zu einem Workshop mit der A-Cappella-Band „Fünf vor der Ehe“
sammelten sich über 40 Schülerinnen und Schüler der
Jahrgänge 8 bis 12, um einen Song einzustudieren, der gemeinsam
mit anderen Schülern aus Niedersachsen bei einem Konzert der
Gruppe im CAPITOL in Hannover aufgeführt wird. Ein herrlich
positives Stück mit dem Titel „Mein Jahr“ wurde von den
Schülern unserer Schule begeistert aufgenommen, ebenso wie die
drei Workshop-Leiter aus Hannover, die in mehreren Arbeitsphasen die
Stimmgruppen Sopran, Alt und Männerstimme einübten, so dass
diese schon fast auswendig gesungen werden konnten. Weitere
Workshopinhalte waren die Technik des „Beat-Boxens“ sowie die
Bühnenpräsentation bei Chören und Vokalgruppen. Ein ad
hoc gesungener Song der Gruppe (obwohl nur drei der fünf
Sänger in Celle waren) bildete den Abschluss dieses
äußerst lernreichen Vormittags, der am 13. Januar in
Hannover sein Ziel finden wird.
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Kammermusikabend am Hölty
Der Kammermusikabend des
Hölty im November brachte wie in jedem
Jahr einige wunderbare Leistungen unserer Schülerinnen und
Schüler hervor, die sonst nicht so sichtbar werden. Das
musikalische Engagement in der Freizeit findet ja sonst in der Schule
kaum einen Nachhall. Hier aber können sich die besonderen
Begabungen und Übeleistungen einmal zeigen. Umrahmt von Anekdoten
und
Informationen zu den Komponisten oder den Werken durch die Musiklehrer
zeigten die Musiker von der fünften Klasse an, was sie bisher auf
ihren Streich-, Blas-, Zupf- oder Tasteninstrumenten gelernt haben. Das
Repertoire erstreckte sich von kleineren kammermusikalischen
Kompositionen für Violine und Klavier oder Gitarre über
jazzige Stücke bis hin zu Sonaten oder Sinfonien von Stamitz oder
Dvorak. Das Niveau war dabei beachtlich. Berücksichtigt man dazu
noch das überwiegend sehr junge Alter der Musiker, dürften
uns die nächsten Jahre weiterhin wunderbare Kammermusikabende
bescheren. In diesem Jahr spielten: Frauke Timmermann (Violine), Greta
Zauske (Klavier), Finja Heise (Gitarre), Marcel Büschel (Klavier),
Janna Heise (Klarinette), Vanessa Nowatschin (Querflöte), Hannah
Möbius (Oboe), Ben Eilers (Klavier), Anna-Maria Graß
(Klarinette) und Marieke Ziesmann (Violine). Als Begleiter fungierten
David Timmermann (Klavier), Renke Peters (Cello), Carolin und Egon
Ziesmann (Klavier).
Schulleiterin Frau Nerreter war von dieser Musizierstunde sehr
beeindruckt, dankte den Musikern herzlich und überreichte allen
als Zeichen der Anerkennung eine Rose.
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Schulchor bei der Lobetalarbeit
Auf Einladung der Lobetalarbeit
sang der Schulchor des Hölty-Gymnasiums unter der Leitung von Egon
Ziesmann im Gottesdienst zum Advent des Hauses Tabor, einer
Behinderten-Abteilung mit über 70 Bewohnern im Alter von unter 20
bis über 80 Jahren. Die durch Krankheit etwas dezimierte
Chorgruppe bereicherte den Gottesdienst mit Gesängen zum Advent,
die sich mit dem Licht auseinandersetzen. Dabei bewegten sich die
Chorwerke unter anderem zwischen dem eindringlichen „O komm, o komm, du
Morgenstern“ von Zoltan Kodaly und dem erfrischenden „This little light
of mine“ sowie dem hebräischen Segenswunsch „Shalom aleichem“ von
Gil Aldema. Die vielen positiven sofortigen Rückmeldungen und
Danksagungen zeugen davon, wie sehr der Chor mit seinem jugendlichen
Gesang die Besucher erfreuen konnte. Nicht zuletzt war die Begegnung
mit teilweise Schwerstbehinderten eine Erfahrung, die allen wohl tat
und für viele eine besondere Erfahrung war, die die Sichtweise
für die Menschen mit Behinderungen erweiterte. Die Einladung zum
Kaffee mit einem herrlichen Kuchenbuffet rundete diesen überaus
sinnvollen Einsatz des Chores ab.
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Workshop der Bigband
Die Bigband des Hölty bekam von
der Neuen Jazzinitiative e.V., die sich ganz
besonders der Nachwuchsarbeit widmet, einen Profi-Workshop gesponsert.
Der
Jazzposaunist Stefan Golinski, vor Jahren einmal Chef der Bigband
Celle, kam aus
Hamburg und arbeitete intensiv mit der gesamten Bigband sowie in extra
Sectionphasen
mit der Blechbläserformation. Bigbandleiter Egon Ziesmann hatte
anspruchsvolle
Jazzarrangements herausgesucht, die grundlegend studiert werden
sollten. Stücke wie
"Nutville" von Horace Silver aus dem Modern-Bereich oder der
Basie-Titel "Rabble
Rouser" gehören bei weitem zu den fortgeschrittenen Arrangements
im Jazz. Schnelle
Swing- und Rockrhythmen wurden präzise aufeinander abgestimmt.
Sounds in der Ballade
"As I recall" mussten auf intonatorische Sauberkeit gefeilt werden und
lateinamerikanische Lebenslust aus dem Titel "Mas que nada" sollte
herausgekitzelt
werden. Alle Stücke bekamen eine starke Grundlage und sind in den
Köpfen und Fingern
der Band nun präsent. In den nächsten Monaten werden diese
und weitere Arrangements
das ohnehin seit der England-Tournee schon sehr große Repertoire
der Bigband
erweitern. Ein ganz ganz großer Dank deshalb an die
Verantwortlichen der
Jazzinitiative, die Gelder für Workshops dieser Art an Land
ziehen, um die
Entwicklung der Jugendlichen im Jazzbereich in dieser Form zu
fördern. Die Bigband
des Hölty feiert im nächsten Jahr ihr 30jähriges
Bestehen. Ein großer Jazz-Abend
wird den Jazzfans in Celle dazu beschert werden.
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Die Bigband auf Konzertreise in Plymouth und Tavistock
Auf eine
sechstägige Reise begab sich die komplette Bigband des
Hölty-Gymnasiums in den Süden Englands, nach Devonshire. Eine
17stündige Busfahrt war der Beginn einer quasi perfekten Reise mit
hervorragenden Konzerten, Erkundungen in das Umland von Plymouth, dem
Dartmoor, mit Besichtigungen und sogar einem Badeerlebnis an der
Küste in Wembury. Besonders beeindruckend war der Besuch der
ehemaligen Kupfermine Morwellham, einstmals die drittgrößte
der Welt. Selbst den magischen Ort Stonehenge konnte man begutachten
und sich seine Gedanken machen.
Gewohnt wurde im Plymouth
College, einer der renommierten Schulen
Englands. Von hier aus wurden alle Aktivitäten unternommen, hier
wurde intensiv geprobt und gelebt. Die Organisation der Reise vor Ort
war von Clive Jenkins, einem Komponisten und ehemaligen Lehrer des
Plymouth College, perfekt geplant und durchgeführt. Jenkins hat
über viele Jahre den Austausch mit dem Hölty-Gymnasium von
englischer Seite aus geleitet. Trotz eines recht ausgefüllten
Reiseprogrammes war immer genügend Spielraum für
Änderungen und Variationen, so dass eine herrlich entspannte und
doch produktiv-kreative Gruppenatmosphäre entstehen konnte.
Mit drei Abendkonzerten an vier Abenden war die Bigband wahrlich in
vollem Einsatz. In Saltash, Plymouth und Tavistock wurden –
ergänzt durch örtliche Musikensembles – abendfüllende
Jazzkonzerte mit äußerst differenziertem Programm
dargeboten. Ob mit Swing, Latin, Rockjazz, ob mit Funktiteln oder
Balladen, die junge Hölty-Band begeisterte an jedem Abend die
Zuhörer, die teilweise sogar deshalb mehrere Konzerte besuchten.
Standing ovations bildeten an jedem Abend den Abschluss dieser
bemerkenswerten Darbietungen.
Die Gruppe wuchs auch nach innen noch stärker zusammen, so dass
diese gewachsene Einheit an allen Abenden überzeugen konnte. Fast
unnötig zu erwähnen, dass auch die Rahmentätigkeiten
(Auf- und Abbau, Pünktlichkeit und Verantwortung) auf das beste
funktionierten. Musiklehrer Egon Ziesmann mit seiner Frau und Kollege
Jürgen Kornas, der wie immer die Gitarre spielte, hatten die
Leitung dieser Fahrt inne und waren am Ende mit allen Teilnehmern
glücklich über eine äußerst gelungene Reise mit
vielen neuen Erfahrungen, tollen Konzerten und einem herrlichen Wetter,
das in dieser Region Englands alles andere als üblich ist, in
diesem Falle: not very british!
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"NachSpielZeit" am Hölty
Am 23. und 24. August
präsentierte die Theater-AG des Hölty-Gymnasiums
"NachSpielZeit" von Hergen Schulz. Das Publikum durfte miterleben, wie
ein Mädchenfußballteam nach einer 1:9-Niederlage vom
Assistenztrainer Karsten (Larsen Garner) in der Umkleidekabine
eingeschlossen wird. Der Grund für diese drakonische
Maßnahme ist aber nicht das Versagen auf dem Spielfeld, sondern
die Tatsache, dass "der Punk" Mia (Carolin Steppan) den "
Hobbyläufer" Karsten mit ihren Sticheleien zur
Weißglut bringt. Um aus der Kabine befreit zu werden, müsste
nur eine der Spielerinnen in die Triller pfeifen. Aber dazu sind sie zu
stolz.
Während die Mädchen und "Mäxchen", der einzige Junge im
Team, auf ihre Befreiung warten, kommen allerlei Dinge ans Tageslicht.
Außer der Spielführerin Claudia (Julia Wujan), die ihrem
kranken Freund ein Tor widmen wollte, und der frommen Luna, die von
Zusammenhalt im Team träumt, interessiert sich sonst niemand
für Fußball. Tabea (Celine Kumm), der "Hockeystar", hat
statt Hockey Fußball gewählt, um es einmal schwer im Leben
zu haben. Der angeblich schwule Maximilian (Anna Völcker) hat sich
nicht bei der Sportwahl vertan, sondern wollte absichtlich ins
Mädchenteam, weil er in Tabea verliebt ist. Alexandra (Fiona
Meier) wurde aus der Theater-AG in den Fußballkurs strafversetzt.
Elisabeth (Larissa Sauerland) ist aus dem Hockeyteam geflogen, nachdem
sie Karsten hat abblitzen lassen, und landete dann im
Fußballkurs. Hanna (Pia Müller) folgte ihr, weil sie glaubt
von Elisabeths Beliebtheit profitieren zu können. Scarlett (Tina
Lehrich) hat einfach nur eine Wette verloren.
Überraschenderweise taucht Peter (Marco Skradde) auf, der seine
Schwester Anja (Jennifer Grube) überwachen will und deswegen als
Putzman in der Sporthalle jobbt. Aber Mia schafft es auch dieses Mal
den "Herrscher über den Mob" so zu provozieren, dass sie ein
zweites Mal eingeschlossen werden. Am Ende kehrt Karsten kleinlaut
zurück und schlägt vor, "den ganzen Vorfall zu
vergessen". Gegen ihren Trainer geeint, drängen die
Mädchen Karsten aus der Kabine. "Jetzt sind wir ein Team, oder?"
fragt Alexandra zögerlich. "Wir sind kein Team." Das ist das
nüchterne Fazit aus dem Munde der Spielführerin Claudia. Denn
sobald die Tür nach draußen offen steht, gehen alle ihrer
Wege. Allein Luna bleibt in der Kabine zurück und macht ihrer
Enttäuschung Luft darüber, dass "der Mensch abartig und
böse ist".
Es gibt in "NachSpielZeit" also nicht das vielleicht erhoffte
große Happy End. Aber die unfreiwilligen TeamkollegInnen haben
sich ausgesprochen und einiges an Selbsterkenntnis erlangt.
Ein großes Kompliment an die Schauspielerinnen und Schauspieler
der Theater-AG, die viel Text lernen mussten und teilweise Rollen
verkörpert haben, die ihnen persönlich eher fremd sind. Es
ist toll zu erleben, wie Schülerinnen und Schüler, die man
ganz anders aus dem Unterricht kennt, auf der Bühne für
Überraschungen sorgen.
Daniela Bunkenburg
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Die Festschrift zum
Hölty-Jubiläum
ist noch im Sekretariat des
Hölty-Gymnasiums Celle erhältlich.
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Wer war Ludwig
Hölty?
Ludwig Christoph
Heinrich Hölty wurde 1748 als Pfarrerssohn in
Mariensee geboren. Er besuchte
1765-68 die Lateinschule in Celle. Danach studierte er in
Göttingen
Theologie. Dort entstanden auch seine ersten Gedichte. Das Gedicht
"Töffel und Käthe" war das erste mit der Gattungsbezeichnung
'Ballade'.
Hölty ist Mitbegründer des Göttinger Hainbundes.
Hölty leidet seit 1775
an den Folgen der bei ihm ausbrechenden und unheilbaren Tuberkulose.
Ein Jahr später stirbt er schließlich daran. |
Hölty-Netzwerk
Das Hölty-Netzwerk wurde von Mitgliedern des
Schulelternrates initiiert. Es soll Verbindungen herstellen zwischen
Schülern (und auch Lehrern) des Hölty-Gymnasiums und
Menschen, die in
den unterschiedlichsten Berufs- und Lebenszusammenhängen stehen.
Ziel
ist es, Höltyanern weiterzuhelfen bei schulischen Themen,
Berufswahl,
Auswahl von Studienorten, Suchen nach Praktikumsstellen usw. >>mehr |
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Hölty-Gymnasium Celle • Ludwig-Hölty-Str.
2 • 29225
Celle
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